Kostenloser technischer Website-Check für .de Domains - DSGVO, Impressum, Google Fonts & mehr
Website Abmahnungen können je nach Fall mehrere tausend Euro kosten (Quelle: Anwaltsgebühren nach RVG, DSGVO-Schadensersatz). Unser kostenloser technischer Check hilft Ihnen, mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und technische Auffälligkeiten auf Ihrer Website zu identifizieren.
Unser Tool führt einen technischen Scan durch und prüft auf häufige Auffälligkeiten im Kontext von DSGVO, TDDDG (ehemals TTDSG, umbenannt am 14.05.2024), DDG, UWG, VSBG. Berücksichtigt werden u.a. Urteile wie LG München I (20.01.2022, Az. 3 O 17493/20) zu Google Fonts.
Wir zeigen transparent, welche technischen Prüfungen durchgeführt werden. Jeder Hinweis wird mit Rechtsgrundlagen und Quellen belegt. Bitte beachten Sie: Dies ist ein technisches Analyse-Tool, keine Rechtsberatung. Für rechtliche Bewertung konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt.
Unser technischer Website-Scan ist optimiert für deutsche Websites und deutsches Recht. Wir scannen auf Impressum-Vorhandensein, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner-Technologie — basierend auf DE/EU-Anforderungen. Andere TLDs haben oft abweichende rechtliche Anforderungen.
In Deutschland sind Website-Abmahnungen ein ernstzunehmendes Risiko für jeden Websitebetreiber. Ob Onlineshop, Unternehmenswebsite oder privater Blog mit Werbung – sobald eine Website geschäftsmäßig betrieben wird, gelten strenge rechtliche Anforderungen. Ein technischer Website-Check kann helfen, potenzielle Risikofaktoren zu identifizieren.
Die häufigsten Abmahngründe sind DSGVO-Verstöße, fehlende oder unvollständige Impressumsangaben, Cookie-Banner ohne gleichwertige Ablehnen-Option, Tracking vor Consent und die Einbindung von Google Fonts von externen Servern. Jeder dieser Verstöße kann zu Abmahnkosten von mehreren tausend Euro führen.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit Mai 2018 in Kraft und regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Für Websitebetreiber bedeutet dies: Jede Verarbeitung personenbezogener Daten (z.B. IP-Adressen, Cookies, Kontaktformulare) benötigt eine Rechtsgrundlage – meist die Einwilligung des Nutzers.
Ein technischer DSGVO-Scan kann folgende Punkte prüfen: Ist eine Datenschutzerklärung vorhanden? Gibt es einen Cookie-Banner mit Ablehnen-Option? Werden Tracking-Tools möglicherweise vor Einwilligung geladen? Hinweis: Ob Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) vorliegen, kann technisch nicht geprüft werden – bitte mit Anwalt klären.
Seit Inkrafttreten des Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetzes (TTDSG) am 1. Dezember 2021 (umbenannt in TDDDG am 14.05.2024) ist die Rechtslage klar: §25 TDDDG verbietet jeglichen Zugriff auf Endgeräte (z.B. durch Cookies oder Local Storage) ohne vorherige Einwilligung. Das bedeutet: Tracking-Tools wie Google Analytics, Facebook Pixel, Google Tag Manager oder Matomo sollten erst nach Einwilligung des Nutzers geladen werden.
Viele Websites laden Tracking-Scripts bereits vor der Cookie-Einwilligung. Dies kann ein Risikofaktor sein und je nach Einzelfall zu Bußgeldern oder Schadensersatzforderungen führen. Ein technischer Scan kann solche Auffälligkeiten identifizieren – die rechtliche Bewertung sollte ein Fachanwalt vornehmen.
Das Landgericht München I hat am 20. Januar 2022 (Az. 3 O 17493/20) entschieden, dass die Einbindung von Google Fonts von Google-Servern ohne Einwilligung des Nutzers gegen die DSGVO verstoßen kann. Der Grund: Bei jedem Seitenaufruf wird die IP-Adresse des Nutzers an Google übertragen – und IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten (Quelle: LG München I, 3 O 17493/20).
Seit diesem Urteil gibt es vermehrt Abmahnungen wegen Google Fonts. Die technische Lösung ist einfach: Google Fonts lokal hosten statt von Google-Servern zu laden. Unser technischer Google Fonts Check prüft, ob externe Google-Fonts-Requests festgestellt werden können.
Nach §5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) – ehemals Telemediengesetz (TMG) – muss jede geschäftsmäßige Website ein vollständiges Impressum haben. Folgende Angaben sind häufig erforderlich: Name und Anschrift des Betreibers, E-Mail-Adresse, bei Dienstleistungen auch Telefonnummer, Handelsregister-/Vereinsregisternummer (falls vorhanden), Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), Aufsichtsbehörde bei reglementierten Berufen (Quelle: §5 DDG).
Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum kann ein Abmahnrisiko darstellen. Unser technischer Impressum-Scan prüft, ob ein Impressum gefunden wurde – die Vollständigkeit und rechtliche Korrektheit sollte ein Fachanwalt prüfen.
Das Planet49-Urteil des EuGH (C-673/17, Urteil vom 01.10.2019) hat klargestellt: Cookie-Banner müssen eine gleichwertige Ablehnen-Option haben. Vorausgewählte Checkboxen (Pre-Checked) sind unzulässig. Der Nutzer muss aktiv zustimmen – und genauso einfach ablehnen können (Quelle: EuGH C-673/17).
Viele Cookie-Banner zeigen nur einen "Akzeptieren"-Button prominent an, während die Ablehnen-Option versteckt oder umständlich zu finden ist. Dies kann ein Risikofaktor sein. Unser technischer Cookie-Banner-Scan gibt Hinweise zur Gleichwertigkeit – die rechtliche Bewertung sollte ein Fachanwalt vornehmen.
Onlineshops unterliegen zusätzlichen rechtlichen Anforderungen. Nach Art. 246a EGBGB sind häufig folgende Informationen erforderlich: Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), Grundpreisangaben bei Waren nach Gewicht/Volumen, Informationen zu Versandkosten und Lieferzeiten, Zahlungsarten und deren Kosten (Quelle: Art. 246a EGBGB).
Fehlen diese Angaben oder sind sie unvollständig, kann dies je nach Fall zu Abmahnungen oder Bußgeldern führen. Unser Scanner prüft technisch, ob Ihre Website als Shop erkannt wird und gibt Hinweise zu möglichen Anforderungen – bitte mit Anwalt klären.
Um Abmahnrisiken zu minimieren, sind häufig folgende Schritte sinnvoll: 1) Vollständiges Impressum mit allen Pflichtangaben, 2) DSGVO-konforme Datenschutzerklärung, 3) Cookie-Banner mit gleichwertiger Ablehnen-Option, 4) Kein Tracking vor Consent (§25 TDDDG), 5) Google Fonts lokal hosten, 6) SSL/HTTPS-Verschlüsselung, 7) Für Shops: Widerrufsbelehrung, AGB, Grundpreise. Bitte mit Fachanwalt für IT-Recht absichern.
Nutzen Sie unseren kostenlosen technischen Website-Scanner, um Ihre Website auf häufige Risikofaktoren zu prüfen. Das Tool analysiert Ihre Website automatisch und zeigt technische Auffälligkeiten. Bitte beachten Sie: Dies ersetzt keine Rechtsberatung – konsultieren Sie bei rechtlichen Fragen einen Fachanwalt für IT-Recht.
Diese Abmahnrisiken sind aktuell besonders häufig. Website auf Abmahnung prüfen — kostenlos und sofort!
Seit dem LG München Urteil (20.01.2022) werden tausende Websites wegen Google Fonts abgemahnt. IP-Übertragung an Google ohne Einwilligung verstößt gegen DSGVO.
Mehr erfahrenEU-ODR-Plattform wurde am 20.07.2025 abgeschaltet. Websites mit veralteten ODR-Links werden abgemahnt. Link muss entfernt werden.
Mehr erfahrenPlanet49-Urteil (EuGH C-673/17, 01.10.2019): Cookie-Banner müssen gleichwertige Ablehnen-Option haben. Pre-Checked Checkboxen sind unzulässig.
Mehr erfahrenSeit TDDDG (01.12.2021) ist jegliches Tracking vor Einwilligung verboten. Auch Google Analytics, Facebook Pixel, etc. dürfen nicht vor Consent laden.
Mehr erfahrenWas wir wirklich prüfen — transparent und ehrlich
Prüft ob Tracking-Requests, Cookies oder Speicherzugriffe VOR Einwilligung erfolgen — häufigster Abmahngrund 2025
Prüft ob eine Impressum-Seite gefunden wurde und ob eine E-Mail-Adresse vorhanden ist
Prüft auf veraltete Links zur eingestellten EU-ODR-Plattform (seit 20.07.2025 abgeschaltet) — neue Abmahnwelle
Prüft ob Hinweis zur Verbraucherstreitbeilegung vorhanden ist
Prüft Widerrufsbelehrung, AGB, Grundpreisangaben — nur bei erkannten Onlineshops
Relevanzprüfung für Barrierefreiheitsanforderungen (ab 2025 für bestimmte Angebote)
Prüft ob Cookie-Banner gleichwertige Ablehnen-Option hat (Planet49-Urteil vom 01.10.2019) — häufige Abmahnungen
Prüft ob Datenschutzerklärung gefunden wurde und Betroffenenrechte erwähnt werden
Prüft HTTPS-Verschlüsselung und Security-Headers (HSTS, CSP, X-Frame-Options)
Prüft Facebook, Instagram, Twitter/X auf 2-Klick-Lösung und Consent-Pflicht
Prüft Newsletter-Formulare auf Double-Opt-In Hinweise
Prüft Kontaktformulare auf Datenschutzhinweise und vorausgewählte Checkboxen
Prüft ob Google Fonts von Google-Servern geladen werden — IP-Übertragung ohne Einwilligung, tausende Abmahnungen seit 2022
Alles was Sie über Website-Abmahnungen wissen müssen
Website Abmahnungen können bis zu 20.000€ kosten. Prüfen Sie Ihre Website kostenlos auf DSGVO-Verstöße, Impressumspflicht, Google Fonts Abmahnung, Tracking vor Consent, Cookie Banner Pflicht und 50+ weitere Abmahnrisiken. Machen Sie Ihre Website abmahnsicher!
Wichtig: Dieser Abmahnchecker ist ein technisches Analyse-Tool und stellt keine Rechtsberatung dar. Wir sind eine Online-Marketing-Agentur (SEITENMACHT) und keine Rechtsanwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
Wir helfen Ihnen als Webdesign- und SEO-Agentur dabei, die technischen Aspekte Ihrer Website zu optimieren. Die Ergebnisse sind Hinweise auf mögliche Risikofaktoren, keine rechtliche Bewertung. Bei rechtlichen Fragen konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt für IT-Recht.
Quellen & Belege: Alle genannten Urteile, Gesetze und Aktenzeichen sind öffentlich einsehbar. Wir aktualisieren unsere Checks regelmäßig, können aber keine Vollständigkeit oder Aktualität garantieren. Stand: Februar 2026.